ASF Frankfurt

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die Frauenorganisation der SPD. Die ASF hat die Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum Ziel. Sie ist eine von neun Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die im organisatorischen Aufbau und im Rahmen der politischen Willensbildung der Partei eine besondere Bedeutung haben. Die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaften richtet sich an spezielle Zielgruppen der SPD; diese bringen ihre Themen, ihre Positionen und ihre Vorschläge in die Diskussionen der Gesamtpartei ein und werben um innerparteiliche - und natürlich auch um gesellschaftliche - Mehrheiten.

Unsere Aufgaben: Die Interessen und Forderungen der Frauen in der politischen Willensbildung der Partei zur Geltung zu bringen und die politische Mitarbeit der Frauen in der Partei so zu verstärken, dass die politische Willensbildung der Partei gleichermaßen von Männern und Frauen getragen wird.

Onlineveranstaltung mit Helma Sick: "Ein Mann ist keine Altersvorsorge"

Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist!

 

Frauen sind heute so gut ausgebildet wie nie zuvor. Sie können theoretisch alles werden: Nobelpreisträgerin, Top-Managerin oder Bundeskanzlerin. Und trotzdem stehen immer noch die gleichen Fragen im Raum wie früher:

Warum arbeiten so viele Frauen im Minijob? Warum erhalten Frauen so wenig Rente? Warum sind Frauen so oft finanziell abhängig von ihrem Partner und zahlen bei Scheidungen drauf? Und wie kann die meist unsichtbare Sorgearbeit von Frauen für Kinder und im Pflegefall besser anerkannt, aufgeteilt bzw. staatlicherseits übernommen werden?

 

Viele Frauen schränken sich beruflich wegen ihrer Familie mehrere Jahre ein – im Glauben, dass die Liebe ewig hält. Geht die Beziehung auseinander oder wird der Partner arbeitslos oder berufsunfähig, verlieren sie oft ihre finanzielle Basis und geraten in existenzielle Not.

 

Finanzexpertin Helma Sick räumt in ihrem Vortrag auf mit Illusionen, Vorurteilen und falschen und falschen Anreizen. Sie ermutigt Frauen, eine Ehe nicht mehr als Versorgungseinrichtung zu sehen, sondern sich um ihre eigene finanzielle Unabhängigkeit zu kümmern. Lebensnahe Beispiele aus der Beratungspraxis und praktische Tipps machen den Vortrag zu einem spannenden Erlebnis.

 

Ort: Online. https://tinyurl.com/yn88w9cc

Zeit: Donnerstag, 4. November 2021, 18:30

Referentin: Helma Sick, Buchautorin, BRIGITTE-Kolumnistin, Finanzexpertin, Gründerin des Unternehmens „frau & geld“

Kosten: Keine

Anmeldung: nicht erforderlich

 
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Gewalt findet überall statt:  In Deutschland, in Europa, weltweit. Durch alle Schichten hinweg.

Statistisch erfährt in Deutschland jede Stunde eine Frau Gewalt. 

Gewalt gegen Frauen findet täglich und in der Mitte unserer Gesellschaft statt.

Zu Hause, an Schulen, am Arbeitsplatz in der Öffentlichkeit oder im Internet. 

Anfang Oktober hat der EuGH den Weg für den Beitritt der EU zur Istanbul Konvention geebnet. Die Europäische Union (EU) darf der Istanbul-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt beitreten – und zwar ohne einstimmige Entscheidung aller Mitgliedstaaten. 

Wir, als Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), fordern zum Internationalem Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, dass Deutschland sich für den Beitritt der EU zur Istanbul-Konvention einsetzt und Druck auf die anderen EU-Staaten macht, so die Vorsitzende der ASF, Stella Schulz-Nurtsch.

Die neue Regierung kann gleich am Anfang ihrer Amtszeit ein feministisches außenpolitisches Zeichen setzen.

Deutschland hat ein großes politisches Gewicht in Europa. Wir können jetzt dafür sorgen, dass endlich alle Frauen und Mädchen in Europa ein Leben ohne Gewalt ermöglicht wird!

Die Europäische Union hat die Istanbul Konvention 2017 unterzeichnet, sie aber bis heute nicht ratifiziert, also sie noch nicht in geltende Rechtsnormen überführt. 

Das muss jetzt endlich und zeitnah erfolgen, fordert die ASF Frankfurt. 

 

 
Parität ist nicht nur eine Worthülse

Die ASF Frankfurt begrüßt den Vorschlag Bärbel Bas als Bundestagspäsidentin vorzuschlagen.

Pariät wird in unserer Partei "GROSS" geschrieben und somit ist dieser Schritt eine Selbstverständlichkeit.

Damit wäre sie die dritte Frau seit 1949 die dieses Amt begleitet. 

 

 
150 Jahre Widerstand gegen §218 StGB - es reicht! Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch

Auch die ASF Frankfurt unterstützt den Aufruf „150 Jahre Widerstand gegen §218 StGB - es reicht! Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch“ und setzt sich für die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs ein.

 

WeiterlesenÜber 140 Organisationen unterstützen Aufruf – Weg mit § 218! (wegmit218.de)

 
AsF Vorstand stellt sich neu auf

Die Frankfurter Arbeitsgemeinschaften sozialdemokratischer Frauen (AsF) hat sich bei ihren Vorstandswahlen am 14.7. neu aufgestellt. Die bisherige Vorsitzende, Barbara Wagner, sowie die beiden bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden, Stefanie Then und Ana Freire, traten für den geschäftsführenden Vorstand nicht mehr an. Ana Freire wird den neuen Vorstand künftig ebenso wie die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen und 10 weitere Frauen als Beisitzerin unterstützen.

Für die nächsten zwei Jahre übernimmt Stella Schulz-Nurtsch den Vorsitz der AsF Frankfurt. Sie ist seit 2016 Mitglied der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung und wurde erst vor kurzem als frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer bestätigt. Sie wird von den neuen stellvertretenden Vorsitzenden Milica Petrovic und Tanja Ayesha Pösl unterstützt. Milica Petrovic will ihren beruflichen Schwerpunkt, die Bildungsarbeit, mit ihrer neuen Aufgabe in der AsF verknüpfen und ein Mentoring-Programm für Frauen in der SPD aufbauen. Tanja Ayesha Pösl will mit regelmäßigen Veranstaltungen Kontakte zu Vereinen und Organisationen in der Frauenförderung aufbauen. Als Schriftführerin wurde Martina Schäfer gewählt.

Eine der ersten Handlungen des neuen Vorstands wird der Bundestagswahlkampf sein. Die Erhöhung des Mindestlohns, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gerechte Verteilung von Sorgearbeit, Abschaffung des Paragraph 218 und die Umsetzung der Istanbul-Konvention sind nur einige der hochaktuellen Themen. Alle Frauen, die Lust haben mehr über die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen zu erfahren, finden uns auch über die Sozialen Medien oder über unsere Internetseite.

Kontakt: Stella.Schulz-Nurtsch@gmx.de

 

Facebook

Soziale Politik für Dich

Equal Pay Day