07.03.2021 in Presse

Gleichstellung beginnt beim Geld

 

Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen fordert Gender Budgeting für die Stadt Frankfurt

In der vergangenen Woche wurde der sogenannte Corona-Haushalt der Stadt Frankfurt verabschiedet. Auch dieser Haushalt ist ein Haushalt, der keinen Hinweis darauf gibt, ob und inwiefern die Ausgaben der Stadt in gleichem Maße Frauen und Männern zugutekommen.

Stefanie Then, stv. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Frankfurt und zugleich deren Kandidatin für die Stadtverordnetenversammlung, weist im Kontext von Internationalem Frauentag und Equal Pay Day auf diesen Mangel der Frankfurter Gleichstellungspolitik hin: „Es ist schon überraschend, dass rund 20 Jahre nachdem das Frauenreferat der Stadt Frankfurt Gender Mainstreaming zu einem weiteren Schwerpunkt seiner Aufgaben erklärt hat, immer noch kein Fortschritt erreicht werden konnte.“ 

Die Aufstellung eines geschlechtergerechten Haushalts ist eines der wichtigsten Werkzeuge des Gender Mainstreamings, weil nur so schonungslos offengelegt werden kann, wie weit fortgeschritten die Gleichstellungspolitik der Stadt Frankfurt ist. „Es ist zu vermuten, dass hier eine große Diskrepanz zwischen Worten und Taten herrscht. Wie sind die Gelder zwischen Frauen und Männern verteilt? Wo muss nachjustiert werden?", fragt sich Stefanie Then.

Dementsprechend sieht Stefanie Then die Einführung des Gender Budgetings - das heißt, die Aufstellung eines geschlechtergerechten Haushalts - als die zentrale Aufgabe der Frankfurter SPD für die Gleichstellungspolitik der Stadt Frankfurt in der nächsten Legislaturperiode an. „Die Frauen in der Stadt Frankfurt dürfen versichert sein, dass diese Forderung kein Papiertiger im Kommunalwahlprogramm der Frankfurter SPD bleibt. Ich werde in den nächsten fünf Jahren jeden Einsatz dafür bringen, bis die Stadt Frankfurt endlich die Ernsthaftigkeit ihrer Gleichstellungspolitik durch einen geschlechtergerechten Haushalt beweist. Denn die Gleichstellung von Frauen und Männern beginnt beim Geld!“ 

Pressekontakt
Stefanie Then
Tel: 0163-4417853
 

 

14.02.2020 in Presse

Zielgröße Null - ASF fordert mehr Investitionen in Gewaltprävention

 

“Es ist beschämend, dass immer noch ein Drittel aller Frauen Opfer von Gewalt sind. Die Maßnahmen zur Gewaltprävention müssen intensiviert werden. Hier ist vor allem die Landesregierung in der Pflicht. Denn präventive Maßnahmen müssen in der Bildung bereits ab dem Kleinkindalter verankert werden.”, konstatiert Barbara Wagner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Frankfurt, im Kontext des One Billion Rising-Aktionstags.

Stefanie Then, stv. Vorsitzende der ASF ergänzt, “Die Zielgröße Null betrifft dabei alle Arten von Gewalt, sowohl physische als auch psychische. Als Gewalt gegen Frauen darf auch gewertet werden, wenn männlich dominierte Unternehmen Frauen von Führungspositionen ausgrenzen.”

“Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Umsetzung der Istanbul-Konvention. Die SPD-Fraktion im Römer fordert vom Magistrat eine rasche und effektive Umsetzung der EU-Richtlinie, damit Frauen in Frankfurt künftig eine bessere Unterstützung erfahren, wenn Sie Opfer von Gewalt geworden sind.”, fügt Stella Schulz-Nurtsch, die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer hinzu.

Pressekontakt: Stefanie Then, 0163-4417853

 

04.02.2020 in Presse

ASF Frankfurt fordert Maßnahmen gegen Genitalverstümmelung

 

Präventionsarbeit bleibt unerlässlich

 

Die ASF Frankfurt (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen) nimmt den Internationalen Tag der weiblichen Genitalverstümmelung zum Anlass, auf diese unmenschliche Praxis aufmerksam zu machen. „Wir brauchen hohe öffentliche Aufmerksamkeit, um Betroffenen zu helfen und Schluss zu machen mit dieser Barbarei“, so Stella Schulz-Nurtsch, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer.

 

Auch in Deutschland leben etwa 75.000 Frauen und Mädchen, die Opfer von FGM (femal genital multitation) geworden oder davon bedroht sind. „Die lebenslangen körperlichen wie seelischen Folgen sind unerträglich“, so Dr. Mariame Racine Sow vom Verein Forward Germany e.V.“ – Aktion gegen ritualisiere Gewalt an Frauen und Mädchen. 

 

Stefanie Then, die stv. Vorsitzende der der ASF Frankfurt ist entschlossen, "Wir müssen das Thema noch mehr in die Öffentlichkeit bringen, denn leider steigt die Zahl der Frauen und Mädchen, die dieses Ritual betrifft kontinuierlich - auch in Deutschland, obwohl dies hier gesetzlich verboten ist."

 

Daher war FGM auch Thema bei der Haushaltsklausur der SPD-Fraktion im Römer, erläutert Stella Schulz-Nurtsch. Aus der Diskussion entstand ein Antrag, die Stadt Frankfurt möge 20.000 Euro für das Projekt „Empowerment für das Kindeswohl: Qualifizierung und Befähigung“, zu Verfügung stellen. Ziel des Projekts ist es, das gegenseitige Verständnis zwischen Zugewanderten Menschen und der deutschen Gesellschaft im Bereich Kindererziehung und Kinderrechte zu öffnen und zu stärken.

 

„Eine der wichtigsten Botschaften muss hier das Kinderrecht auf Unversehrtheit sein“, betont Schulz-Nurtsch. Die ASF Frankfurt halte diese Präventionsarbeit für unverzichtbar und hoffe, dass dieser Antrag die Unterstützung der Koalitionspartner finden werde.

 

Pressekontakt: Stella Schulz-Nurtsch, 0177-2341256

 

09.07.2019 in Presse

ASF Frankfurt nominiert Nancy Faeser

 

ASF Frankfurt nominiert Nancy Faeser
Frauenförderung fest im Blick

Nancy Faeser stellte sich und ihr Programm für die Hessen SPD der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Frankfurt vor. Die ASF war dabei ganz besonders am frauenpolitischen Profil Faesers interessiert. 

„Nach 10 Jahren tritt mit Nancy Faeser erneut eine Frau für den Vorsitz der Hessen SPD an. Damit sind vor allem für uns Frauen Hoffnungen verbunden.“, formuliert Stefanie Then, die stellvertretende Vorsitzende der ASF Frankfurt die Intention der Einladung von Nancy Faeser gleich zu Beginn der Mitgliederversammlung.

Nancy Faeser, die schon als Generalsekretärin der Hessen SPD, Frauenförderprogramme initiiert hatte, betonte, dass die Frauenförderung auch weiterhin ein wichtiger Baustein ihrer Tätigkeit bleiben werde. Zwar sei die Landtagsfraktion derzeit relativ ausgewogen - so konnten sich zur Landtagswahl 2018 in der SPD erstmals mehr Frauen bei den Wahlkreisdelegiertenkonferenzen als Direktkandidatin durchsetzen als Männer.

Jedoch gäbe es gerade in der Kommunalpolitik noch große Aufgaben. Derzeit werden bundesweit nur rund 10% der Kommunen von Frauen geführt. Dies sei nach 100 Jahren aktivem und passivem Frauenwahlrecht eine sehr dürftige Zahl. Besonders für die SPD, die nicht nur die führende Kommunalpartei in Deutschland ist, sondern in den letzten 100 Jahren die entscheidenden Meilensteine in der Frauenpolitik erkämpft hat, bleibt dies eine der zentralen Aufgaben für die Zukunft. Denn nur, wenn Frauen politisch aktiv sind, kann es eine gute Politik für Frauen geben. 

Nancy Faeser betonte, dass mit ihrer Wahl als Landesvorsitzende an Lösungen gearbeitet werden wird, die es Frauen leichter möglich machen, politisch aktiv zu sein. Schließlich sei für Frauen das politische Engagement oft der dritte Job nach Beruf und Familie.

„Damit und mit der anschließenden, breit geführten Diskussion zu aktuellen frauenpolitischen Themen hat uns Nancy Faeser mehr als überzeugt.“, so die Vorsitzende der ASF Frankfurt, Barbara Wagner. 

Die ASF Frankfurt nominierte Nancy Faeser einstimmig als ihre Kandidatin für den Landesvorsitz der Hessen SPD. „Wir freuen uns schon jetzt auf die gute Zusammenarbeit – vor und nach einer erfolgreichen Wahl zur Landesvorsitzenden.“, so Stefanie Then abschließend.

Pressekontakt:
Stefanie Then
stv. Vorsitzende
ASF Frankfurt
0163-4417853

 

17.02.2019 in Presse

Jusos, ASF und SPD-Gesundheits-AG Frankfurt fordern freie Abstimmung über Reform des Paragraphen 219a im Bundestag

 

Zur Anhörung des Bundestages zur Reform des Paragraphen erklären die Jusos Frankfurt, die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratischen Frauen (ASF) Frankfurt und die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokrat*innen im Gesundheitswesen (ASG) Frankfurt Folgendes:

Myriam Heilani, Sprecherin der Jusos, stellt klar: „Es war ein Fehler der SPD, ihren Gesetzesentwurf Anfang 2018 auf Bitten der CDU zurückzuziehen. Nun hat sie sich auf einen halbgaren Kompromiss eingelassen, der weder den Vorstellungen der Mitglieder noch denen der Betroffenen entspricht und der die Debatte um Jahre zurückwerfen wird.“

 

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