Gesundheit für alle - Retten wir die Stadt vor dem Lärm!

Heftige Debatte über dröhnende Flieger Neue Autobahn oder Flughafen- wenn es um ihre Ruhe geht, werden Bürger laut - Von Timo Reuter/ FR Während auf der Borsigallee die vorbeifahrenden Autos für einen konstanten Lärmpegel sorgen, sammelt Sabine Hohendahl Unterschriften für die Einhausung der Autobahnen 66 und 661. Die 69-Jährige, die Mitglied im "Aktionsbündnis unmenschliche Autobahn" ist, steht am Eingang zum Volkshaus Enkheim, wo sie auf etliche Unterstützer trifft.

 
Verkauf der Nassauischen Heimstätte abgesagt - Widerstand lohnt sich doch!

Ulli Nissen, die Vorsitzende der Frankfurter SPD Frauen, begrüßt die Entscheidung der hessischen Landesregierung, den Verkauf der Wohnungen der Nassauischen Heimstätte abzusagen. Beim Verkauf der Wohnungen, in denen mehr als 5 Prozent der Frankfurter Bevölkerung leben, hätten sonst die Mieterinnen und Mieter die Zeche für das Taschenspiel der hessischen Landesregierung bezahlen müssen. In den Wohnungen der NH, wohnen viele Frauen mit niedrigen Einkommen, die von zu erwartenden Mieterhöhungen am drastischsten betroffen wären. Die SPD Frauen haben sich deshalb frühzeitig an den Protesten und den Unterschriftensammlungen gegen den Verkauf beteiligt. Viele meinten, dies bringe doch alles nichts. „ Es ist wunderbar zu erleben, dass sich großer Widerstand doch lohnt. Die erinnert mich an meine Anfänge in der SPD „Gemeinsam sind wir stark“. Dies macht Mut für den Zukunft!“, freut sich Ulli Nissen, die Vorsitzende der Frankfurter SPD Frauen.

 
Die SPD Frauen Frankfurt solidarisieren sich mit Frauenorganisationen in der Türkei

Die SPD Frauen Frankfurt solidarisieren sich mit Frauenorganisationen in der Türkei – ohne eine Veränderung der Politik ist der Weg für einen EU-Beitritt in unendliche Ferne gerückt! Die türkische AKP-Regierung um den Ministerpräsidenten Erdogan bleibt ihrem undemokratischem Kurs treu. In seinen jüngsten Erklärungen prangerte Erdogan Abtreibungen als „Mord“ an und forderte deren Verbot, da sie u.a. das Wachstum der türkischen Bevölkerung massiv gefährde. Weiter stellt er sich gegen die Geburt per Kaiserschnitt, da er ein hohes Schwangerschaftsrisiko stelle, d.h. eine weitere Schwangerschaft der Frau gefährde! Seine jüngsten Aussagen offenbaren ein weiteres Mal das streng konservative und rückschrittliche Frauenbild des Ministerpräsidenten und der AKP-Regierung. Die Gleichsetzung der Abtreibung mit „Mord“ ist haarsträubend und kriminalisiert Frauen, die sich aus unterschiedlichen Gründen für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden bzw. entscheiden müssen! Mit der als „4+4+4“ bezeichneten Bildungsreform stellte Erdogan außerdem einen Freifahrtsschein für Kinderarbeit und Kinderheirat aus! Seit der Regierungsübernahme durch die AKP sind Fälle von Gewalt gegen Frauen um 1.400 Prozent gestiegen! Allein im Jahre 2011 starben in der Türkei insgesamt 232 Frauen an den Folgen von Gewalt! Täglich wird mindestens eine Frau vergewaltigt. Die Frankfurter SPD Frauen solidarisieren sich mit den Frauenorganisationen in der Türkei, die in diesen Tagen für ihre Menschenwürde und für ihre Selbstbestimmung kämpfen. Ulli Nissen, die Vorsitzende der Frankfurter SPD Frauen, äußert sich klar: „Ein Land, dessen Regierung, die Kinderheirat legalisiert, den geistigen und politischen Nährboden für Gewalt gegen Frauen legt, Täter schützt und Opfer bestraft, das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren Körper nicht anerkennt und gar verletzt, sowie Politik mit dem Körper der Frau betreibt, darf sich nicht wundern, den Protest der Frauen gegen sich zu haben! Ohne eine deutliche Veränderung dieser Politik ist der Weg für einen EU-Beitritt in unendliche Ferne gerückt!“

 
Pfandkisten auch in Frankfurt zulassen

In Städten wie Hamburg, Berlin und München hängen u.a. an Laternenmästen immer mehr Pfandkisten. Diese haben zwei Vorteile – den Mülleimer nach Pfandflaschen zu durchsuchen ist nicht nur demütigend sondern auch gefährlich. Ulli Nissen, die Vorsitzende der Frankfurter SPD Frauen stellt fest: „Der Unterschied zwischen Arm und Reich zeigt sich selten so deutlich wie beim Pfand: Für die einen sind 8, 15 oder 25 Cent so wenig, dass sie es sich leisten können, ihre Pfandflaschen und Dosen in den Müll zu werfen – für die anderen ist das Pfand so wertvoll, dass sie es dafür auf sich nehmen, im Müll zu wühlen.“ Zusätzlich werden die Flaschen dem Mehrwegsystem zurück gegeben. Nach Aussage von Bernd Roser vom Grünflächenamt wurden diese Pfandkisten in Frankfurt sofort entfernt. 

 
Ulli Nissen mit großer Mehrheit im ASF Bundesvorstand wieder gewählt.

Am Wochenende fand in Berlin die Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) statt. Die Frauen bestätigten Ulli Nissen mit dem zweitbesten Ergebnis von 19 Bewerberinnen im Bundesvorstand.

 

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