ASF Frankfurt

ASF Frankfurt

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die Frauenorganisation der SPD. Die ASF hat die Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum Ziel. Sie ist eine von neun Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die im organisatorischen Aufbau und im Rahmen der politischen Willensbildung der Partei eine besondere Bedeutung haben. Die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaften richtet sich an spezielle Zielgruppen der SPD; diese bringen ihre Themen, ihre Positionen und ihre Vorschläge in die Diskussionen der Gesamtpartei ein und werben um innerparteiliche - und natürlich auch um gesellschaftliche - Mehrheiten.

Unsere Aufgaben: Die Interessen und Forderungen der Frauen in der politischen Willensbildung der Partei zur Geltung zu bringen und die politische Mitarbeit der Frauen in der Partei so zu verstärken, dass die politische Willensbildung der Partei gleichermaßen von Männern und Frauen getragen wird.

 
 

09.07.2019 in Topartikel Presse

ASF Frankfurt nominiert Nancy Faeser

 

ASF Frankfurt nominiert Nancy Faeser
Frauenförderung fest im Blick

Nancy Faeser stellte sich und ihr Programm für die Hessen SPD der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Frankfurt vor. Die ASF war dabei ganz besonders am frauenpolitischen Profil Faesers interessiert. 

„Nach 10 Jahren tritt mit Nancy Faeser erneut eine Frau für den Vorsitz der Hessen SPD an. Damit sind vor allem für uns Frauen Hoffnungen verbunden.“, formuliert Stefanie Then, die stellvertretende Vorsitzende der ASF Frankfurt die Intention der Einladung von Nancy Faeser gleich zu Beginn der Mitgliederversammlung.

Nancy Faeser, die schon als Generalsekretärin der Hessen SPD, Frauenförderprogramme initiiert hatte, betonte, dass die Frauenförderung auch weiterhin ein wichtiger Baustein ihrer Tätigkeit bleiben werde. Zwar sei die Landtagsfraktion derzeit relativ ausgewogen - so konnten sich zur Landtagswahl 2018 in der SPD erstmals mehr Frauen bei den Wahlkreisdelegiertenkonferenzen als Direktkandidatin durchsetzen als Männer.

Jedoch gäbe es gerade in der Kommunalpolitik noch große Aufgaben. Derzeit werden bundesweit nur rund 10% der Kommunen von Frauen geführt. Dies sei nach 100 Jahren aktivem und passivem Frauenwahlrecht eine sehr dürftige Zahl. Besonders für die SPD, die nicht nur die führende Kommunalpartei in Deutschland ist, sondern in den letzten 100 Jahren die entscheidenden Meilensteine in der Frauenpolitik erkämpft hat, bleibt dies eine der zentralen Aufgaben für die Zukunft. Denn nur, wenn Frauen politisch aktiv sind, kann es eine gute Politik für Frauen geben. 

Nancy Faeser betonte, dass mit ihrer Wahl als Landesvorsitzende an Lösungen gearbeitet werden wird, die es Frauen leichter möglich machen, politisch aktiv zu sein. Schließlich sei für Frauen das politische Engagement oft der dritte Job nach Beruf und Familie.

„Damit und mit der anschließenden, breit geführten Diskussion zu aktuellen frauenpolitischen Themen hat uns Nancy Faeser mehr als überzeugt.“, so die Vorsitzende der ASF Frankfurt, Barbara Wagner. 

Die ASF Frankfurt nominierte Nancy Faeser einstimmig als ihre Kandidatin für den Landesvorsitz der Hessen SPD. „Wir freuen uns schon jetzt auf die gute Zusammenarbeit – vor und nach einer erfolgreichen Wahl zur Landesvorsitzenden.“, so Stefanie Then abschließend.

Pressekontakt:
Stefanie Then
stv. Vorsitzende
ASF Frankfurt
0163-4417853

 
 

01.07.2019 in Allgemein

Einladung zum Frauenfrühstück am 17.8.2019

 

 

Einladung zum SPD-Frauenfrühstück

Gewalt gegen Frauen und Mädchen -

Ein Tabu in der Mitte der Gesellschaft.

Liebe Frauen,

die SPD-Fraktion im Römer und die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF) laden auch in diesem Jahr zum Frauenfrühstück in den Römer ein.

Es findet statt am

Samstag, den 17. August 2019

um 10 Uhr

im Haus Silberberg, Rathaus Römer

60311 Frankfurt

Wir wollen uns mit dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen befassen. Dieses Problem ist leider noch immer aktuell und findet vorrangig hinter verschlossenen Türen statt. Damit ist zu befürchten, dass die gemeldeten Vorfälle und Anzeigen von betroffenen Frauen und Mädchen nicht repräsentativ gegenüber der eigentlichen Zahl der gewalttätigen Übergriffe sind. Die Dunkelziffer ist deutlich höher. Beim diesjährigen Frauenfrühstück der Fraktion beleuchten wir das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und sprechen darüber, wie Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, konkret geholfen werden kann.

Dabei werden wir durch Frau Prof. (i.R.) Dr. Margrit Brückner von der Frankfurt University of Applied Sciences, Frau Jana Koser von FeM Mädchenhaus Frankfurt und Frau Christa Wellershaus von Frauen helfen Frauen e.V. unterstützt.

Prof. (i. R.) Dr. Margrit Brückner ist Lehrbeauftragte an der Frankfurt University of Applied Science für die Professur Soziologie sowie Frauen- und Geschlechterforschung und Supervision. Unter anderem forscht sie zum Thema der häuslichen Gewalt.

Jana Koser gibt uns einen Einblick in das FeM Mädchenhaus Frankfurt. Die Einrichtung vereint die Bereiche Mädchenzuflucht, Mädchenberatung und Mädchentreffen. Das Mädchenhaus möchte flexibel und schnell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mädchen und jungen Frauen, die ihre Institution aufsuchen, reagieren.

Christa Wellershaus stellt uns die Arbeit von Frauen helfen Frauen Frankfurt e.V. vor. Der Verein, der Beratungsstelle und Frauenhaus zugleich ist unterstützt Frauen und deren Kinder, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind. Betroffenen bietet der Verein Schutz, Unterkunft und psychosoziale Beratung.

Wir freuen uns, wenn Sie zahlreich erscheinen, um mit uns an diesem Vormittag zu diskutieren. In angenehmer Atmosphäre soll ein inspirierender und spannender Austausch zwischen interessierten Bürgerinnen, Politikerinnen sowie Vertreterinnen von verschiedenen Vereinen und Organisationen zum Thema stattfinden. Wir wollen die Erfahrungen, Sorgen und Wünsche in direkten Gesprächen sammeln und uns darüber austauschen. Zur Stärkung gibt es ein kleines Frühstücksbuffet.

Wir freuen uns über eine kurze Zu- oder Absage bis spätestens zum 09.08.2019 unter

sabrina.pollino@spd-fraktion.frankfurt.de.

 
 

09.05.2019 in Allgemein

Einladung zur Jahreshauptversammlung

 

Liebe Genossinnen , liebe Freundinnen,

 

Ich lade Euch herzlich zu unserer ASF Jahreshauptversammlung ein.

 

Sie findet statt am Dienstag,  den 28. Mai 2019 um 18:00 Uhr  in den Räumen des ZAN Vereins (bei Nadia Qani AHP), Eckenheimer Landstraße 52,  60318 Frankfurt (Linie U5, Ausstieg Musterschule). Eingeladen und stimmberechtigt sind alle Frankfurter SPD Frauen. Wir feruen uns auch Euch.

 

 
 

17.02.2019 in Presse

Jusos, ASF und SPD-Gesundheits-AG Frankfurt fordern freie Abstimmung über Reform des Paragraphen 219a im Bundestag

 

Zur Anhörung des Bundestages zur Reform des Paragraphen erklären die Jusos Frankfurt, die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratischen Frauen (ASF) Frankfurt und die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokrat*innen im Gesundheitswesen (ASG) Frankfurt Folgendes:

Myriam Heilani, Sprecherin der Jusos, stellt klar: „Es war ein Fehler der SPD, ihren Gesetzesentwurf Anfang 2018 auf Bitten der CDU zurückzuziehen. Nun hat sie sich auf einen halbgaren Kompromiss eingelassen, der weder den Vorstellungen der Mitglieder noch denen der Betroffenen entspricht und der die Debatte um Jahre zurückwerfen wird.“

 
 

16.01.2019 in Lokalpolitik

Olympe de Gouges Ehrenpreis an Kristina Hänel (24. Oktober 2018)

 

 

„Frauen handeln nicht aus Leichtfertigkeit, sondern aus Liebe“

 

Die Gießener Ärztin Kristina Hänel wurde am Sonntag mit dem Olympe de Gouges Ehrenpreis der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Hessen-Süd ausgezeichnet. Kristina Hänel stellt trotz rechtskräftiger Verurteilung weiterhin Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereit. Dies ist nach Paragraf 219 a StGB eigentlich verboten.

 

„Wenn ich geehrt werde, dann bekommen damit auch die gedemütigten Frauen ihre Ehre zurück“, sagte Kristina Hänel sichtlich berührt. „Frauen handeln nicht aus Leichtfertigkeit, sondern aus Liebe“, betonte die Medizinerin in ihrer Rede als Preisträgerin. Selbst dann, wenn sie etwa nach einer Vergewaltigung kein Kind bekommen möchten, dass sie niemals lieben können.

 

Die Gießener Ärztin erläuterte darüber hinaus, dass nicht der ohnehin emotional belastbare Schritt einer Abtreibung bei den betroffenen Frauen die meisten psychischen Schäden hinterließe. Die Belastung werde stattdessen insbesondere durch  Hass, Wut und Anfeindungen aus der Gesellschaft erzeugt. Auch Hänel selbst hatte sogar Morddrohungen erhalten, die ihre ganze Familie entsprechend belasten. Und trotzdem möchte Kristina Hänel sich weiter für die Abschaffung des Paragrafen 219a einsetzen. In ihrer Laudatio stützte die Gießener Bürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (SPD) ihr den Rücken für ihr Vorhaben.

 

Unterstützung kommt auch von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD). In einem verlesenen Grußwort erklärte sie: „Alle Frauen in Deutschland müssen die Unterstützung erhalten, die sie brauchen, um selbstbestimmte Entscheidungen treffen und ihr Leben nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten zu können. Kristina Hänel ist zur Vorkämpferin und Symbolfigur für den Kampf dafür geworden.“

 

In einem weiteren vorliegenden Grußwort erinnert Bundesjustizminsiterin Katarina Barley (SPD) daran, dass Rechte für Frauen noch immer keine Selbstverständlichkeit seien: „Die Gleichstellung in Familie, Beruf und Gesellschaft musste und muss noch immer mühsam Schritt für Schritt errungen werden“, so Barley.

 

Der Olympe de Gouge Ehrenpreis wurde 2001 von Ulli Nissen, der Vorsitzenden der sozialdemokratischen Frauen Hessen-Süd, initiiert. Der Preis wurde der französischen Revolutionärin und Frauenrechtlerin Olympe de Gouges gewidmet. Nissen ist zugleich Bundestagsabgeordnete für Frankfurt. Sie betonte am Sonntag: „Wir brauchen beim 219a jetzt eine überparteiliche Lösung. Die Abstimmung im Bundestag sollte freigegeben werden.“

 

Der Ehrenpreis selbst ist nicht dotiert ist. Unter den Gästen wurden jedoch Spenden in Höhe von 500 Euro gesammelt, die auf Wunsch von Kristina Hänel den „Medical Students for Choice“ zur Verfügung gestellt werden.

Siehe auch.

https://www.spdhessensued.de/2018/10/24/frauen-handeln/

 

 
 

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