ASF Frankfurt fordert Maßnahmen gegen Genitalverstümmelung

Veröffentlicht am 04.02.2020 in Presse

Präventionsarbeit bleibt unerlässlich

 

Die ASF Frankfurt (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen) nimmt den Internationalen Tag der weiblichen Genitalverstümmelung zum Anlass, auf diese unmenschliche Praxis aufmerksam zu machen. „Wir brauchen hohe öffentliche Aufmerksamkeit, um Betroffenen zu helfen und Schluss zu machen mit dieser Barbarei“, so Stella Schulz-Nurtsch, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer.

 

Auch in Deutschland leben etwa 75.000 Frauen und Mädchen, die Opfer von FGM (femal genital multitation) geworden oder davon bedroht sind. „Die lebenslangen körperlichen wie seelischen Folgen sind unerträglich“, so Dr. Mariame Racine Sow vom Verein Forward Germany e.V.“ – Aktion gegen ritualisiere Gewalt an Frauen und Mädchen. 

 

Stefanie Then, die stv. Vorsitzende der der ASF Frankfurt ist entschlossen, "Wir müssen das Thema noch mehr in die Öffentlichkeit bringen, denn leider steigt die Zahl der Frauen und Mädchen, die dieses Ritual betrifft kontinuierlich - auch in Deutschland, obwohl dies hier gesetzlich verboten ist."

 

Daher war FGM auch Thema bei der Haushaltsklausur der SPD-Fraktion im Römer, erläutert Stella Schulz-Nurtsch. Aus der Diskussion entstand ein Antrag, die Stadt Frankfurt möge 20.000 Euro für das Projekt „Empowerment für das Kindeswohl: Qualifizierung und Befähigung“, zu Verfügung stellen. Ziel des Projekts ist es, das gegenseitige Verständnis zwischen Zugewanderten Menschen und der deutschen Gesellschaft im Bereich Kindererziehung und Kinderrechte zu öffnen und zu stärken.

 

„Eine der wichtigsten Botschaften muss hier das Kinderrecht auf Unversehrtheit sein“, betont Schulz-Nurtsch. Die ASF Frankfurt halte diese Präventionsarbeit für unverzichtbar und hoffe, dass dieser Antrag die Unterstützung der Koalitionspartner finden werde.

 

Pressekontakt: Stella Schulz-Nurtsch, 0177-2341256

 
 

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