Aktuelles

Olympe de Gouges 2010

Die SPD Frauen des Bezirks Hessen-Süd und des Unterbezirks Frankfurt verliehen am 25.04.2010 den 10. Olympe de Gouges Preis an Dr. Monika Hauser, - Gründerin der Hilfsorganisation medica mondiale und Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2008 -, weil sie mit ihrem Engagement Frauen hilft, die in Krisenregionen schrecklichste sexualisierte Gewalt erfahren haben. Ihrer Arbeit ist es zu verdanken, dass vielen traumatisierten Opfern unmittelbar geholfen werden konnte. Wichtig ist es den SPD Frauen auch, dass sie auch dort noch redet und handelt, wo andere schon lange schweigen und wegsehen. Dies passt genau zu der Tradition von Olympe de Gouges.

Die Laudatio hielt: Heidemarie Wieczorek-Zeul
Ehemalige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Die ASF Frankfurt ludt ein:

60 Jahre Grundgesetz

Am 25.05.2009

Eine Weggefährtin von Elisabeth Selbert erzählt

Ilse Werder, ehemalige Redakteurin der Frankfurter Rundschau, kandidierte 1954 zusammen mit Elisabeth Selbert für den hessischen Landtag und engagiert sich seit Jahrzehnten für die Frauenbewegung und gründete das erste Frauenhaus mit.2003 wurde Ihr das Verdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik verliehen.

Elisabeth Selbert : „Die Mutter der Gleichberechtigung“

Heute werden fast nur die Väter des Grundgesetzes gefeiert. Aber es waren auch vier Frauen dabei. Elisabeth Selbert erkämpfte die Gleichstellung von Mann und Frau
"Wir müssen nun dahin wirken, dass die Gleichberechtigung in der Praxis bis zur letzten Konsequenz durchgeführt wird“, schreibt eine junge Frau 1920. Die 24-Jährige will die Stellung der Frau in der Gesellschaft verbessern. Sie vertritt Ideen, die heute selbstverständlich sind, damals aber vor allem den Männern noch revolutionär erschienen. Erst mehr als ein Vierteljahrhundert später, als 1948 und 1949 das Grundgesetz formuliert wurde, sorgte Elisabeth Selbert dafür, dass die Gleichstellung zumindest dem Grundrecht nach verwirklicht wurde.

Elisabeth Selbert hat durchgesetzt das im Grundgesetz der Artikel 3 Absatz 2:
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. aufgenommen wurde

Erst später gab es noch eine Ergänzung: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“.

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Olympe de Gouges Preis 2009

Die SPD Frauen des Bezirks Hessen-Süd und des Unterbezirks Frankfurt verliehen am 22.03.2009 den 9.Olympe de Gouges Preis an Edith Kleber von der Frankfurter Tafel, da sie sich hoch engagiert für Menschen in schwierigen Lebenslagen einsetzt.

Ulli Nissen, die Vorsitzende der SPD Frauen Frankfurt und Hessen Süd machte im überfüllten Presseclub deutlich, dass sie die Preisverleihung mit einem weinenden Auge und mit einem lachenden Auge sehe.

Es ist traurig, dass in einem reichen Land wie diesem, Tafeln notwendig sind aber auf der anderen Seite müsse man dankbar sein, dass es sie gibt.

Die Laudatorin, die jetzige Bundesverfassungsrichterin und ehemalige Frankfurter Sozialdezernentin Dr. Christine Hohmann-Dennhardt bestätigte, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht. Viele Menschen werden nicht fair bezahlt und erzielen kein Einkommen, das ihren Lebensunterhalt sichert.

Das Motto von Frau Kleber, die über eine Annonce zum Ehrenamt kam, sei nicht nur Hinschauen – sondern Überfluss und Armut zu einander bringen.
Frau Kleber, freute sehr über die Auszeichnung und betonte, dass dieser sie sehr für die weitere Arbeit motivieren würde.

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Gernot Grumbach soll Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Frankfurt bleiben!

Presse

Gernot Grumbach soll Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Frankfurt bleiben!

Figen Brandt - stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen des Unterbezirks Frankfurt:

„Gernot Grumbach soll Vorsitzender der SPD Frankfurt bleiben. Wir schätzen seine besonnene Art und integrative Wirkung,“ so fasst Figen Brandt, stellvertretende ASF-Vorsitzende die Debatte und den Beschluss des Vorstands zusammen. Der Vorstand der ASF-Frankfurt beschloss, sich für Gernot Grumbach auch als zukünftigen Vorsitzenden auszusprechen. Nach krititscher Debatte über die Landtagswahl wurde dieser Beschluss einstimmig gefällt.

„Als Frauenorganisation der SPD repräsentieren wir immer alle Gruppen unserer Partei. Sicher ist die Integration unterschiedlicher Strömungen bei unserer gemeinsamen Zielsetzung leichter zu erreichen. Wir empfehlen allen, sich weiter um diese Integration zu bemühen,“ so Brandt. Die Debatte im Beirat habe diesen gemeinsamen Wunsch sehr deutlich gemacht. Der Weg sei daher klar vorgegeben.

„Für uns ist Gernot Grumbach der geeignete Vorsitzende, um uns auf dem Weg der respektvollen Debatte weiterzubringen. Wir wünschen ihm und uns die Kraft, diese Auseinandersetzung weiter gemeinsam zu führen,“ schließt Brandt.

Veröffentlich am 23.01.2009

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